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Sonnenstich bei Kindern: Symptome erkennen, richtig reagieren und vorbeugen

Sommer, Sonne, draußen spielen – für Kinder gehört das zu den schönsten Seiten der warmen Jahreszeit. Längere direkte Sonneneinstrahlung und große Hitze können den Körper jedoch belasten. Ein Sonnenstich kann sich zudem verzögert bemerkbar machen, sodass Warnzeichen nicht immer sofort auffallen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Symptome bei einem Sonnenstich bei Kindern auftreten können, was im Ernstfall zu tun ist und wie du einem Sonnenstich vorbeugen kannst.

Was ist ein Sonnenstich bei Kindern?

Ein Sonnenstich entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf und Nacken. Dabei können Gehirn und Hirnhäute gereizt werden. Babys und kleine Kinder reagieren auf Sonne und Hitze besonders empfindlich, weil ihre Wärmeregulation noch nicht so ausgereift ist wie bei Erwachsenen.

Sonnenstich beim Kind: Symptome erkennen

Ein Sonnenstich kann sich erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne bemerkbar machen – manchmal erst am Abend oder am nächsten Tag. Achte auf diese Warnsignale:

  • Roter, heißer Kopf, während der restliche Körper normal warm oder eher kühl wirken kann. 
  • Kopfschmerzen und Schwindel. 
  • Übelkeit und Erbrechen. 
  • Unruhe, Verwirrtheit oder starke Schlappheit. 
  • In schweren Fällen: Nackensteifigkeit, Bewusstseinsstörungen oder eine deutlich erhöhte Körpertemperatur.

Erste Hilfe bei Sonnenstich: Was ist zu tun?

Wenn du den Verdacht auf einen Sonnenstich hast, bewahre Ruhe und handle zügig:

  1. In den Schatten: Bringe dein Kind sofort an einen kühlen, schattigen Ort. 
  2. Kopf leicht erhöht lagern: Das Kind sollte ruhig liegen, der Kopf jedoch leicht erhöht. 
  3. Kopf und Nacken kühlen: Lege feuchte, kühle bis lauwarme Tücher auf den Kopf und den Nacken. Vermeide eine Unterkühlung. 
  4. Flüssigkeit anbieten: Biete Wasser oder ungesüßten Tee an, aber nur, wenn dein Kind wach ist und sicher schlucken kann. 
  5. Beobachten und Hilfe holen: Bei Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit, einem steifen Nacken, anhaltendem Erbrechen oder einer Körpertemperatur von 40 °C und mehr solltest du den Rettungsdienst unter 112 anrufen. Bei Säuglingen oder wenn du unsicher bist, ist eine rasche ärztliche Abklärung sinnvoll.

Sonnenstich vorbeugen: drei wichtige Maßnahmen 

Vorbeugen ist der beste Schutz! Mit diesen drei Maßnahmen lässt sich das Risiko eines Sonnenstichs deutlich verringern: 
  1. Direkte Mittagssonne meiden: Rund um die Mittagszeit ist die Sonneneinstrahlung besonders stark. Verlegt längere Spielzeiten dann möglichst nach drinnen oder in den Schatten. 
  2. Regelmäßig trinken: Der Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um mit Wärme umzugehen. Biete deinem Kind deshalb regelmäßig Wasser an, auch wenn es gerade keinen Durst hat. 
  3. Kopf, Nacken und Haut schützen: Ein Sonnenhut mit breiter Krempe oder mit Nackenschutz reduziert die direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Ergänzend schützen luftige, bedeckende Kleidung, Schatten und Sonnencreme die Haut.

💡Ein wichtiger Hinweis: 

Die Gesundheit deines Kindes liegt uns am Herzen. Für weiterführende medizinische Informationen zu Sonnenstich, Hitzeschäden und Sonnenschutz empfehlen wir die Hinweise des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit auf kindergesundheit-info.de sowie die Informationen von gesund.bund.de. Bei starken, ungewöhnlichen oder anhaltenden Beschwerden sollte dein Kind ärztlich untersucht werden.

maximo-Tipp

Damit dein Kind beim Spielen im Freien gut geschützt ist, findest du bei maximo Sonnenhüte und Schildmützen mit Nackenschutz. Einige Modelle sind mit ausgewiesenem UV-Schutz erhältlich; maßgeblich sind die Angaben am jeweiligen Produkt. So bleibt der Kopf kühl und sicher!

Gut vorbereitet durch heiße Sommertage

Ein Sonnenstich bei Kindern lässt sich nicht immer vollständig verhindern, doch mit ausreichend Schatten, regelmäßigen Pausen, genügend Flüssigkeit und einer passenden Kopfbedeckung lässt sich das Risiko reduzieren. Behalte dein Kind an heißen Tagen besonders gut im Blick und reagiere frühzeitig auf mögliche Beschwerden. So könnt ihr sonnige Tage möglichst sicher genießen.

Babys und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf Sonne und Hitze, weil ihre Wärmeregulation noch nicht so ausgereift ist wie bei Erwachsenen. Direkte Sonne sollte deshalb möglichst vermieden werden.

Eine Basecap schützt das Gesicht, lässt aber oft den Nacken und die Ohren frei. Für optimalen Schutz im Sommer ist ein Sonnenhut mit Rundum-Krempe oder Nackenschutz die sicherere Wahl.

Beschwerden können sich zeitverzögert entwickeln und deshalb erst am Abend oder am nächsten Tag auffallen. Typisch sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen, ein heißer roter Kopf, Unruhe und ein steifer Nacken. Bei Bewusstseinsstörungen, deutlich erhöhter Körpertemperatur oder starken Beschwerden ist medizinische Hilfe erforderlich.

Bei einem leichten Sonnenstich können die Beschwerden innerhalb weniger Stunden abklingen. Bei stärkeren Verläufen kann die Erholung mehrere Tage dauern. Bei Kindern sollte ein Sonnenstich ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn die Beschwerden stark sind oder sich nicht bessern.

Ruhe ist bei einem Sonnenstich wichtig, und auch Schlaf kann zur Erholung beitragen. Das Kind sollte jedoch nicht allein gelassen und sein Zustand regelmäßig kontrolliert werden. Bei Bewusstseinsstörungen oder starken Beschwerden ist medizinische Hilfe erforderlich.

Ja, bei starker Sonneneinstrahlung kann eine passende Kindersonnenbrille die Augen vor UV-Strahlung schützen. Einen Sonnenstich verhindert sie jedoch nicht; dafür müssen vor allem Kopf und Nacken vor längerer direkter Sonne geschützt werden.
Ein Sonnenhut beschattet Kopf, Gesicht, Ohren und, je nach Form, auch den Nacken. Gerade bei längeren Aufenthalten draußen hilft er dabei, direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken zu reduzieren.
Ein Sonnenstich entsteht vor allem durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Ein Hitzeschlag entsteht durch eine gefährliche Überwärmung des gesamten Körpers und ist ein medizinischer Notfall. Eine Körpertemperatur von 40 °C oder mehr ist ein deutliches Warnzeichen.
Ein klassischer Sonnenstich entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken, deshalb ist das Risiko im Schatten deutlich geringer. Bei großer Hitze können jedoch auch im Schatten hitzebedingte Beschwerden auftreten. Eine leichte Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit sind jederzeit sinnvoll.